* Mitteilungen
* Aktivierungen
& der höchsten Bildschirmzeit
|Lizenz
Proprietär / Closed Source
Open Source (größtenteils)
| Urheber*in
Signal Foundation
ursprünglich Jan Koum & Brian Acton
| Betreiber*in
Signal Foundation e
Meta
| Kosten
kostenlos
kostenlos
| Finanzierung
Spenden, Förderungen
Meta-Ökosystem, Unternehmensdienste, indirekt datengetrieben
| Anbieter
Non-Profit-Stiftung
Großkonzern
| Server
Signal-server (v.a. USA, Cloudbasiert)
weltweit verteilte Meta-Server
| KI
keine integrierte KI
teilweise (z. B. Meta AI in manchen Regionen)
| Energieverbrauch
geringer, aber ebenfalls serverabhängig
relativ hoch durch globale Infrastruktur
| Telefonnummer nötig?
Ja (nur Registrierung)
Ja
| Barrieren
kleinere Nutzerbasis
sozialer Druck zur Nutzung
| Code einsehbar?
Ja
Nein
| Klarheit über Datennutzung
relativ transparent
begrenzt
| Schutzvorrichtungen
Screen-Security, verschwindende Nachrichten
Spam-Schutz, Blockieren
| Forum/ Austausch
aktive Community/GitHub
kaum offiziell
| Regelmäßige Treffen
Entwickler-/ Privacy-Community
nein
Ob beruflich oder privat, fühlt sich Erreichbarkeit oft gesellschaftlich verpflichtend an und ist es in bestimmten Situationen auch. In der heutigen Zeit wird Erreichbarkeit häufig als ein Zeichen von Interesse, Respekt oder Nähe interpretiert. Nicht erreichbar zu sein oder länger nicht zu antworten wird dagegen oft als Ablehnung oder Distanzierung wahrgenommen. Das Wichtigste ist deshalb die Kommunikation über die eigene Erreichbarkeit. Wie viel Kapazität habe ich zu antworten? Was bedeutet es, wenn ich länger nicht antworte? Welche Erwartungen habe ich selbst und welche haben andere an mich? Durch fehlende Kommunikation über die eigene Erreichbarkeit entstehen oft zwischenmenschliche Konflikte, da Menschen unterschiedliche Vorstellungen davon haben, wie erreichbar ihr Gegenüber sein sollte. Im Berufsleben ist man oft darauf angewiesen erreichbar zu sein. Das varriert von Job zu Job, dennoch ist es oft in vielen Berufen essenziell, schnell auf Nachrichten zu antworten, Anrufe entgegenzunehmen oder grundsätzlich erreichbar zu sein. Obwohl die Nutzung von WhatsApp formal freiwillig ist, besteht in vielen sozialen Kontexten ein indirekter Zwang zur Nutzung. Wer die App nicht verwendet, riskiert, Informationen, Gruppengespräche oder soziale Anschlussmöglichkeiten zu verpassen. Dadurch wird die Entscheidung gegen WhatsApp häufig nicht allein individuell getroffen, sondern hängt stark von gesellschaftlichen und zwischenmenschlichen Strukturen ab.
TAG 0: (Mi)
- nur Benachrichtigung ausgestellt - oft Handy gecheckt und realisiert, dass keine Benachrichtigung kommt - Teilweise nicht realisier, dass die Benachrichtigung ausgestellt ist - Gefühl etwas zu verpassen/ nicht auf dem neuesten Stand zu sein - angenehm nicht dauernd Nachrichten zu sehen - > Whatsapp bewusster geöffnet - > Handycheck bewusster gewordenWHATSAPP (&INSTAGRAM) GELÖSCHT > KOMMUNIKATION ÜBER IMESSAGE UND ANRUFE
TAG 1: (Do)
- Gewohnheitshandlung auf den Screen oder Whatsapp zu gehen - Drang nur noch einmal kurz in Whatsapp reinzuschauen - keine Möglichkeit alte Memos anzuhören - Gedanken darüber, wer eventuell auf eine Antwort wartet/ versucht mich zu erreichen - tägliche Kontakte normal über SMS - Telefonieren schneller und direkter als langes schreiben - > wenig Umstellung, durch SMSTAG 2: (Fr)
- Sorge, Nachricht von meinem Chef zu verpassen - Frage: Wäre arbeiten ohne Whatsapp möglich? (Jobeinstellung, Arbeitsgruppe) - Unwissenheit: Verpasse ich etwas oder nicht? - Aber: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß - über Mitbewohnerin, Inhalte aus Gruppenchats mitbekommen - Ausversehen über WhatsApp Chef angerufenTAG 3: (Sa)
- SMS, wie Whatsapp ohne Gruppen und nur mit Kontakten, denen ich Bescheid gegeben habe > wenig spürbarer Refusal - verpasse Gruppenchats und evtl. Nachrichten von Menschen, mit denen ich nicht täglich Kontakt habe - sehr angenehm wenig Nachrichten zu bekommen - bewusstere Komunikation: eher Organisatorisches. keine Audios - dieselben Sachen mit Personen besprechen aufwändiger, da man keine gemeinsame Gruppe hatTAG 4: (So)
- sehr konzentrierter und produktiver Tag - wenig Ablenkung durch Whatsapp oder Instagram - Realisierung, dass IMessenger datenschutztechnisch ähmlich wie Whatsapp ist, deswegen ab morgen für 2 Tage kompletter Refusal von Textmessenger Apps - finde es total angenehm nicht erreichbar sein zu müssen!KOMPLETTER VERZICHT AUF TEXTMESSENGER UND ANRUFE
TAG 5: (Mo)
- Dalma dachte ich hätte verschlafen, weil ich mich nicht gemeldet habe (FreundInnen gehen davon aus, dass man erreichbar ist, sich meldet) - meine Mama und mein Bruder haben mich mehrmals angerufen, da eine Freundin mich seit mehreren Tagen versucht zu erreichen, um unser Camping Wochenende zu planen > man geht davon aus das Andere erreichbar sind und macht sich sonst schnell Sorgen, ob etwas passiert istTAG 6: (Di)
- genaue Absprachen mit FreundInnen wann und wo wir uns das nächste mal sehen - bekomme über FreundInnen Informationen aus Whatsapp Gruppen - immer noch präsente Handlung das Handy zu chcken, obwohl alle Benachrichtigungen ausgestellt sind > mehr Verlässlichkeit gefordertFAZIT
- von FreundInnen abhängig, wenn es um Gruppenchats geht - angenehm nicht dauernd erreichbar zu sein und den Druck zu haben sein Handy zu checken oder zu antworten - für organisatorische Dinge umständlicher - bewussterer Umgang mit Nachrichten: organisatorische Informationen, ansatt ausführliche Konversationen* negativ
* positiv
* technisch sicher, aber großes Datenschutz Problem
* Gehört zu Meta
* Viele Metadaten (wer, mit wem, wann wie oft kommuniziert + Netzwerkstrukturen)
* Nicht Open Source
* Werbekonzern im Hintergrund
* Ende-zu-Ende Verschlüsselung
*Ende-zu-Ende verschlüsselt
*Open Source
*Sehr wenige Metadaten
*Non-Profit-Stiftung statt Werbekonzern
>*Keine Werbung
*Sehr transparente Sicherheitsarchitektur
*Ende-zu-Ende verschlüsselt
*Tendenziell weniger Datensammlung
*Apple ist kein Werbekonzern wie Meta
*keine schriftliche Spur