Follow the Stars entstand im Kurs Techno Refusal und ist eine Einladung, den Blick vom Bildschirm zurück zum Nachthimmel zu richten. Die Website verbindet Fragmente über Sternnavigation, Geschichte und kulturelles Wissen zu einem digitalen Sternenfeld. Mit jedem Neuladen ordnen sich die Sterne neu und kreisen langsam. Das Projekt versteht Orientierung nicht nur als Navigation, sondern auch als Suche nach alternativen Perspektiven auf Technologie und unsere Beziehung zur Umwelt.
Wo steht der Polarstern?
Der Polarstern steht fast genau über dem Nordpol und zeigt daher immer nach Norden. Mit den Himmelspolen und dem Himmelsäquator kann man sich am Sternenhimmel orientieren und Positionen bestimmen. Man findet ihn am einfachsten mithilfe des Großen Wagens, dessen zwei äußere Sterne auf den Polarstern zeigen. Auch das Sternbild Cassiopeia kann bei der Suche helfen.
Von der Erde aus wirkt der Himmel wie eine große Halbkugel. Im Laufe des Jahres sind verschiedene Sternbilder sichtbar. Zur Orientierung gibt es einige auffällige Sternformationen, wie den Großen Wagen, die in jeder Jahreszeit leicht zu erkennen sind
Bestimmung von Richtung und Standort
Die Höhe des Polarsterns über dem Horizont entspricht ungefähr dem Breitengrad des Beobachters. So lässt sich die eigene geografische Lage abschätzen. Außerdem kann das Sternbild Orion zur Orientierung genutzt werden: Sein Gürtel zeigt beim Auf- und Untergang nahezu genau nach Osten bzw. Westen.
Gestirne
sind Himmelskörper, die man am Himmel beobachten kann, zum Beispiel die Sonne, der Mond, Planeten und Sterne. In der astronomischen Navigation dienen sie als Orientierungspunkte zur Bestimmung von Standort und Richtung.
Sonne und Mond
Die Sonne hilft bei der Bestimmung des Breitengrads (Mittagshöhe), der Mond wurde zusätzlich für komplexere Längengrad-Berechnungen genutzt.
Orientierung am Sternenhimmel durch Sternbilder
Der Nachthimmel ist voller leuchtender Punkte.
Schon vor mehreren Tausend Jahren haben sich
Menschen Muster in das Chaos von Leuchtpunkten gedacht.
Heute kennen wir diese gedanklichen Figuren am Himmel als Sternbilder.
Diese sind je nach Monat sichtbar.
Tiere,
die mithilfe der Sterne navigieren
Nicht nur Menschen, sondern auch einige Tiere nutzen die Sterne zur Orientierung. Dazu gehören zum Beispiel Mistkäfer und Seehunde. Sie orientieren sich an Sternbildern, hellen Sternen oder sogar an der Milchstraße, um ihren Weg zu finden. Diese Fähigkeit hilft ihnen bei Wanderungen sowie bei der Suche nach Nahrung und Partnern. Sogar Mistkäfer mit sehr kleinen Gehirnen können den Nachthimmel zur Navigation nutzen.
Die Bogong-Motte navigiert mit den Sternen
Forschende haben entdeckt, dass die australische Bogong-Motte bei ihrer bis zu 1000 km langen Wanderung Sternbilder und die Milchstraße zur Orientierung nutzt. Sie ist das erste bekannte wirbellose Tier, bei dem eine Navigation mit einem „Sternenkompass“ nachgewiesen wurde.
Orientierung durch Sterne und Magnetfeld
Experimente zeigten, dass die Motten ihre Flugrichtung an den Sternen ausrichten. Werden die Sterne verändert, ändern sie auch ihren Kurs. Bei bedecktem Himmel nutzen sie zusätzlich das Erdmagnetfeld. Diese angeborene Fähigkeit hilft ihnen, ihr Ziel auch über große Entfernungen sicher zu erreichen.
Erdvermessung und Koordinaten
Der Gelehrte Klaudios Ptolemaios forderte um 150 n. Chr. genauere Messungen von Breiten- und Längengraden. Im Jahr 1566 trug Philipp Apian Ingolstadt bereits recht genau in seine Karten ein. Durch immer bessere Messmethoden wurden Karten bis ins 18. und 19. Jahrhundert deutlich genauer.
Monddistanzmessung
Vor der Erfindung genauer Schiffsuhren wurde die geografische Länge mit der Monddistanzmessung bestimmt. Dabei maß man den Winkel zwischen dem Mond und einem bekannten Fixstern und verglich ihn mit berechneten Werten. Aus dem Unterschied konnte die eigene Position bestimmt werden. Diese Methode wurde bereits 1524 von Philipp Apian beschrieben und blieb bis etwa 1900 in der Seefahrt gebräuchlich.
Monddistanzmethode
Der Winkel zwischen Mond und Sternen wurde gemessen und mit Tabellen verglichen. So konnte man früher den Längengrad bestimmen.
Sextant
Der Sextant ist ein nautisches Messinstrument zur Bestimmung des Winkels zwischen einem Gestirn (z. B. Sonne oder Stern) und dem Horizont. Er wird vor allem in der astronomischen Navigation auf See verwendet, um die eigene Position zu bestimmen. Der Name stammt von seinem Rahmen, der ein Sechstel eines Kreises (60°) umfasst. Ein wichtiger Vorläufer des Sextanten war der Jakobsstab.
Sextant und Höhenmessung
Der Sextant misst den Winkel zwischen einem Gestirn und dem Horizont. Mit diesen Messungen und Tabellen aus dem Almanach kann der Breitengrad berechnet werden.
Jakobsstab
Der Jakobsstab ist ein historisches Messinstrument, das vor dem Sextanten zur Navigation verwendet wurde. Mit ihm konnte man den Winkel zwischen dem Horizont und einem Gestirn, beispielsweise der Sonne oder einem Stern, messen. Dadurch war es möglich, die geografische Breite zu bestimmen. Der Jakobsstab wurde vor allem im 15. und 16. Jahrhundert von Seefahrern genutzt.
Astronomische Navigation
bestimmt die Position mithilfe von Gestirnen. Dazu misst man mit einem Sextanten die Höhe eines Gestirns über dem Horizont und notiert die genaue Uhrzeit. Aus diesen Daten wird die Position berechnet. Die Zenitdistanz ergibt sich aus:
ζ = 90° − h.
Berechnung der Standlinie:
Alle Punkte auf der Standlinie sehen die Sonne in derselben Höhe von 50°36,0' über dem Horizont. Der eigene Standort liegt irgendwo auf dieser Linie. Mithilfe weiterer Messungen kann die genaue Position bestimmt werden.
Bestimmung des Breitengrads:
Der Breitengrad kann mit dem Polarstern oder dem Höchststand der Sonne bestimmt werden. Der Polarstern eignet sich besonders gut, da seine Höhe über dem Horizont nahezu direkt dem Breitengrad entspricht. Gemessen wird der Winkel mit einem Sextanten. Bei guter Sicht sind sehr genaue Ergebnisse möglich. Diese Methode der Astronavigation wird auch Breitensegeln genannt.
Bestimmung des Längengrads
Der Längengrad kann nur mit einer genauen Zeitmessung bestimmt werden. Dazu vergleicht man die Stellung von Sonne oder Sternen mit der Weltzeit (UTC). Schon eine Zeitdifferenz von 4 Minuten entspricht 1° Längenunterschied. Früher war dies ein großes Problem der Seefahrt, das erst durch genaue Schiffschronometer gelöst wurde.
Frühe Seefahrer
Frühe Zivilisationen wie Ägypter, Griechen und Phönizier nutzten zuerst Küsten zur Navigation. Später halfen ihnen Sterne, besonders der Polarstern, um den Breitengrad zu bestimmen. Wissenschaftler wie Hipparchos und Ptolemäusentwickelten erste Sternkarten und Grundlagen der Himmelsnavigation
Prinzip der seemännischen Praxis
Durch Messungen von Sonne und Mond entstehen Kreise möglicher Beobachterstandorte. Die Schnittpunkte dieser Kreise zeigen die Position des Beobachters. Auf Karten wirken die Kreise durch die Kartenprojektion oft verzerrt.
Weitere Entwicklung und moderne Positionsbestimmung
Mit der Entwicklung genauer Uhren wurde die Bestimmung des Längengrads deutlich einfacher und genauer. Später verbesserten Funk-Zeitzeichen die Navigation zusätzlich. Heute wird die Position meist mit Satellitensystemen wie GPS bestimmt. Dennoch werden astronomische Navigationsmethoden weiterhin gelehrt und als wichtige Reserve für den Notfall genutzt.
Navigation mit Sternen
Während der großen Entdeckungsreisen im 15. und 16. Jahrhundert nutzten Seefahrer den Polarstern zur Orientierung. Da er seit über 500 Jahren nahe am nördlichen Himmelspol steht, konnte man mit ihm die Nordrichtung bestimmen.
Navigation in der Antike
Schon zwischen 340 und 310 v. Chr. beobachtete der Seefahrer Pytheas von Massalia die Sterne zur Navigation. Um 300 v. Chr. beschrieb Aratos den Großen und Kleinen Wagen als wichtige Orientierungshilfen für Seefahrer.
Polynesische Navigation – Kurzfassung
Die polynesischen Seefahrer durchquerten schon vor etwa 3500 Jahren den Pazifik ohne Kompass, Karten oder GPS. Zur Orientierung nutzten sie Sterne, Wellen, Wolken und Vogelflug. So konnten sie mit ihren Kanus selbst weit entfernte Inseln sicher erreichen und besiedeln.
In den 1970er Jahren wurde dieses Wissen durch die Polynesian Voyaging Society (PVS) wiederbelebt. Mit dem traditionellen Doppelrumpfkanu Hōkūleʻa bewiesen die Navigatoren, dass lange Seereisen allein mithilfe natürlicher Orientierung möglich sind. Heute wird diese Navigationskunst als wichtiges kulturelles Erbe bewahrt und weitergegeben.
Zeitalter der Entdeckungen
Im 15. und 16. Jahrhundert wurde astronomische Navigation sehr wichtig für lange Seereisen. Werkzeuge wie das Astrolabium und später der Sextant halfen, Positionen genauer zu bestimmen. Entdecker wie Magellan und Vasco da Gama nutzten diese Methoden auf ihren Reisen.
Nautischer Almanach
Ab dem 18. Jahrhundert ermöglichte der nautische Almanach genaue Tabellen der Sternpositionen. Dadurch konnten Seefahrer ihre Position viel präziser berechnen und sicherer navigieren.
Moderne Navigation (GPS)
Heute übernimmt meist GPS die Navigation. Trotzdem ist es nicht unfehlbar, deshalb wird astronomische Navigation weiterhin als Backup genutzt, z. B. beim Militär.
Bedeutung heute
Astronomische Navigation hilft Outdoor-Fans und Seefahrern, sich besser zu orientieren und unabhängiger von Technik zu sein.
Kombination alt + neu
Moderne Navigation kombiniert oft GPS und traditionelle Methoden, um sicherer und zuverlässiger zu sein.
Outdoor-Anwendungen
Wanderer und Camper können Sterne nutzen, z. B. den Polarstern, um sich in der Natur zu orientieren und Karten auszurichten.
Segeln und Bootfahren
Seefahrer nutzen astronomische Navigation als Backup, falls elektronische Systeme ausfallen.
Überleben
Im Notfall kann die Orientierung an Sternen helfen, sich ohne Technik zurechtzufinden und den Weg zurück zu finden.
Totnavigation
Bei der Totnavigation wird die Position durch Geschwindigkeit, Richtung und Zeit geschätzt. Diese Methode ist ungenau, war aber früher sehr wichtig, besonders ohne moderne Technik.
Bedeutung indigener Sternengeschichten
Wenn Menschen in den Nachthimmel schauen, sehen sie je nach Wissen unterschiedliche Dinge. Indigene Sternengeschichten erklären den Himmel durch Mythen und Traditionen, die Werte, Lebensweisen und Orientierung vermitteln. Sie helfen dabei, die eigene Herkunft zu verstehen und den eigenen Platz in der Welt zu finden. Ohne dieses Wissen fehlt ein wichtiger Teil der kulturellen Perspektive. Das Konzept des „Two-Eyed Seeing“ beschreibt, dass man die Welt sowohl aus indigener als auch aus westlicher Sicht betrachten kann.
Bewahrung und heutige Bedeutung
Heute setzen sich verschiedene Wissenschaftler:innen und Wissensträger:innen dafür ein, indigene Sternengeschichten zu bewahren und weiterzugeben, zum Beispiel Annette Lee, Hilding Neilson und Wilfred Buck. Sie verbinden traditionelles Wissen mit moderner Wissenschaft und machen es für neue Generationen zugänglich. Ziel ist es, kulturelles Wissen zu erhalten und stärker in die Astronomie einzubinden.
Ochek und indigene Sternenmythen (Cree)
Bei den Cree gibt es die Sternenfigur Ochekatchakosuk, die den „Fisher“ (ein marderartiges Tier) darstellt. In der Überlieferung half Ochek einst, den Sommer zurückzubringen, und wurde danach als Sternbild an den Himmel gesetzt. Je nach Jahreszeit steht er hoch oder nahe am Horizont und erinnert an den Kreislauf der Natur. Viele dieser Sternbilder entsprechen auch bekannten westlichen Sternbildern wie dem Großen Wagen.
Misha Pipe und das NAAOP-Programm
Misha Pipe ist Koordinatorin des Native American Astronomy Outreach Program (NAAOP) am Lowell Observatory. Sie arbeitet daran, Wissenschaft für indigene Gemeinschaften zugänglich und kulturell passend zu machen. Dazu reist sie zu Reservaten, entwickelt Unterrichtsmaterial und verbindet Astronomie mit praktischen, alltagsnahen Lernmethoden, zum Beispiel einfachen Experimenten im Unterricht. Außerdem organisiert sie Buchspenden und wählt gezielt Bücher aus, die sowohl STEM-Themen als auch indigene Perspektiven enthalten, damit sich Kinder in der Wissenschaft wiederfinden können.
Kultur, Gemeinschaft und Sternenbildung
Das Programm verbindet Astronomie mit indigenem Wissen, Sprache und Traditionen. Bei sogenannten „Star Parties“ kommen ganze Familien zusammen, um Sterne durch Teleskope zu beobachten und gleichzeitig kulturelle Geschichten zu hören. Dabei werden verschiedene Generationen einbezogen – von Kindern bis zu Älteren. Für viele Beteiligte ist auch Handarbeit wie Weben oder Kunst ein wichtiger Teil der Kultur, weil sie die Verbindung zu den Vorfahren stärkt. Insgesamt zeigt das Programm, dass Wissenschaft und Kultur gemeinsam erlebt werden können.
Wanda Yazzie und persönliche Sternenverbindung
Wanda Yazzie (Diné) ist Mitglied der Albuquerque Astronomical Society und fühlt sich durch die Sterne stark mit der Natur verbunden. Schon als Kind hörte sie von ihrem Vater indigene Sternengeschichten, die erklären, wie die Sterne am Himmel entstanden sind. Diese Geschichten vermitteln kulturelle Werte und helfen, die Welt zu verstehen. Für Yazzie ist Sternenbeobachtung eng mit Naturverbundenheit verbunden und hilft ihr, Jahreszeiten und Umwelt bewusster wahrzunehmen.
Indigene Astronomie als Beobachtungswissen
Indigene Völker in New Mexico entwickelten ihr Wissen über den Himmel durch genaue Beobachtung statt theoretischer Modelle. Sie nutzten die Sternbewegungen, um Kalender zu erstellen und wichtige Tätigkeiten wie Jagd, Landwirtschaft und Zeremonien zu planen. Dieses Wissen wurde über Generationen von Älteren weitergegeben. Auch Bauwerke und Felszeichnungen zeigen, dass Himmelszyklen wie Sonnen- und Mondstände genau beobachtet und dokumentiert wurden.
Weltbild, Natur und kosmische Ordnung
In der Navajo-Philosophie ist alles im Universum miteinander verbunden, und menschliches Handeln hat eine kosmische Bedeutung. Die Sonne spielt dabei eine zentrale Rolle und beeinflusst nach traditionellem Verständnis alles Leben. Auch andere indigene Gruppen betonen die Balance zwischen Tag und Nacht und sehen Lichtverschmutzung oder das „Verdrängen der Nacht“ als Störung der natürlichen Ordnung. Dieses Weltbild verbindet spirituelle, kulturelle und wissenschaftliche Aspekte des Himmels.
satelliten
Frisch gestartete Starlink-Satelliten fliegen noch dicht hintereinander her. Dadurch ziehen sie gemeinsam wie eine Lichterkette oder eine Perlenschnur über den Himmel.
So kann man Satelliten am besten beobachten
Es müssen einige Faktoren stimmen, damit sie beim Vorbeifliegen überhaupt zu erkennen sind. Zum einen muss es an der eigenen Position dunkel sein. Zum anderen müssen die Satelliten in hunderten Kilometern Höhe allerdings noch von der untergehenden Sonne angestrahlt werden. Ein gutes Zeitfenster wären die ersten ein bis zwei Stunden nach Sonnenuntergang. Außerdem darf man noch auf wolkenfreien Himmel, und klare Sicht hoffen.
Kann man Satelliten von der Erde aus sehen?
Nicht alle Lichter am Nachthimmel sind Sterne
ein Lichtspektakel der besonderen Art. Je nachdem, auf welcher Umlaufbahn sie sich bewegen und aus welchen Materialien sie bestehen, lassen sich Satelliten von der Erde aus mit bloßem Auge beobachten – im Mai sowie im Juni und Juli gelingt dies sogar besonders gut.
Mai, Juni und Juli ideal für Satellitengucker
Die drei Monate rund um die Sommersonnenwende am 21. Juni bescheren uns die längsten Tage und die kürzesten Nächte im gesamten Jahr. Die Sonne steht dann selbst nachts nur wenig unter dem Nordhorizont, was bedeutet, dass der Erdschatten in der Nacht von Norden nach Süden nur flach ansteigt. In der Höhe, in der Satelliten auf einem erdnahen Orbit unterwegs sind, ist es zu dieser Zeit selbst in tiefster Nacht noch heller Tag. Wir bemerken einen Satelliten also nun deshalb so gut, weil er in etwa 800 km Höhe auch nachts von der Sonne beschienen wird und dadurch als über den Himmel laufendes Sternchen sichtbar ist.
Das Geheimnis der Satelliten-Flares
Je größer die Spiegelfläche ist, über die ein Satellit verfügt, desto spektakulärer sind die zu erwartenden Lichteffekte. Wird man Zeuge eines sogenannten Satelliten-Flares, kann man folgende Beobachtung machen: Plötzlich ist ein kleines, sich bewegendes Sternchen zu sehen, das innerhalb weniger Sekunden heller wird und dann wieder an Helligkeit abnimmt. Nach etwa 20 Sekunden ist das Schauspiel auch schon wieder vorbei. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man meinen, eben ein außerirdisches Flugobjekt gesichtet zu haben.
Satellitensichtungen sind berechenbar
Wer nun neugierig geworden ist und darauf brennt, Satelliten selbst beobachten zu können, muss das keineswegs dem Zufall überlassen. Im Internet gibt es frei zugängliche Programme zur Berechnung astronomischer Ereignisse.