Gib hier deine durchschnittliche Bildschirmzeit pro Tag ein!
173m - Soviel scrollt ein Mensch in Deutschland durchschnittlich am Tag. Das besagt eine Studie aus dem Jahr 2019, die mittlerweile 7 Jahre alt ist. Damals war die durchschnittliche Bildschirmzeit der Deutschen noch 59 Minuten. Mittlerweile hat sie sich allerdings mehr als verdoppelt. Aktuell wird mit etwa 180 Minuten am Tag gerechnet, und auch durch den zunehmenden Konsum von Reels, TikTok und Co. gegenüber herkömmlichen Websites oder das Lesen von Online Artikeln, vervielfacht sich die Strecke, die wir mit dem Daumen zurücklegen.
Veränderung schaffen
Veränderung entsteht aus kleinen Schritten. Du kannst schon heute kleine Gewohnheiten in deinen Alltag implementieren und Tag für Tag einen Fortschrtitt sehen.
1. Fang zum Beispiel damit an, deinen Handybildschirm Schwarz-Weiß einzustellen. Dadurch erscheint der Bildschirm weniger aufregend und stimulierend und die Außenwelt umso bunter.
2. Veränderung entsteht nicht über Nacht? Doch, das kann sie! Nimm dir zum Beispiel vor, dein Handy heute eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen und nach dem Aufstehen nicht mehr zu benutzen. Indem du dir selbst solche kleine Versprechen machst und sie einhälst, lernt dein Gehirn, dass Veränderung und Fortschritt real ist.
3. Ersetze die Funktionen deines Handys mit Gegenständen. Verwende zum Aufwachen zum Beispiel einen klassischen Wecker und lasse dein Handy nicht neben dem Bett liegen oder schreibe deine Termine und Gedanken in ein analoges Notizbuch.
4. Wenn du mal wieder aus Reflex zum Handy greifst, dann frag dich, was du wirklich an deinem Handy machen musst oder ob du es nur aus Gewohnheit in die Hand genommen hast.
5. Lege dein Handy beim Essen oder wenn du dich mit Freunden triffst außer Reichweite
6. Stelle einen Sperrbildschirm ein, der dich daran erinnert, dass du weniger Zeit am Handy verbringen willst.
Wenn du das Gefühl hast, dass deine Handynutzung deinen Schlaf, deine Arbeit, deine Beziehungen oder dein Wohlbefinden beeinträchtigt und du trotz wiederholter Versuche kaum etwas ändern kannst, kann es sinnvoll sein, das Thema mit einer psychologischen Fachperson zu besprechen. Oft steckt hinter exzessiver Nutzung auch Stress, Einsamkeit oder ein anderes Problem, das sich gezielt angehen lässt. Hilfe bekommst du zum Beispiel hier:
https://www.osb-hamburg.de