Du wachst auf,
was machst du zuerst?


Erst Kaffee, duschen, Zähne putzen, dann Handy checken
Ich schaue im Laufe des Tages auf mein Handy
Ich checke direkt meine Nachrichten
Ich schaue nicht jeden Tag auf mein Handy

Jemand sieht deine blauen Haken, wie fühlst du dich?


Habe es im Hinterkopf
Denke ständig dran
Aus dem Auge, aus dem Sinn
Problem für später

Du musst auf drei Dinge verzichten. Was behältst du?


Telefon, erreichbar sein
Whatsapp, mit Leuten in Kontakt bleiben
Soziale Medien, nichts verpassen
Flugmodus, wahre Entspannung


Die durchschnittliche Bildschirmzeit entspricht ungefähr einer zusätzlichen Teilzeitbeschäftigung


Du bekommst eine 6 Minuten Memo, was denkst du?

Stress, neuer Punkt auf meiner To-do-Liste, mache ich später
Halb so wild, ich höre es sowieso mit doppelter Geschwindigkeit
Lästig, damit möchte ich meine Zeit nicht verschwenden
Toll, mal wieder ein Podcast, hätte auch von mir kommen können

Du hast dein Handy zuhause vergessen.


Passiert nie
Paar Stunden halte ich aus
Beste Leben! Handyfreier Tag
Schnell zurück

Dein Handy fällt ins Wasser.


Ich springe hinterher
Adieu, mal schauen wann ich mir ein Neues hole
Fuck was mache ich jetzt?
Nervig, aber dann kann ich mir jetzt ein Neues holen

Du sitzt mit Freund*innen im Café. Dein Handy vibriert dreimal hintereinander. Ich…


schaue sofort nach, vielleicht ist es wichtig
werfe im nächsten passenden Moment einen Blick drauf
höre weiter zu, habe es aber im Hinterkopf
ignoriere es komplett. Wer mit mir reden will, sitzt am Tisch

Dein Screen Time Report kommt. Wie fühlst du dich?




Interessiert, ich bin gespannt wie viel es war
Schlecht, ich nehme mir vor, weniger am Handy zu sein
Neutral, meine Screentime interessiert mich nicht
Schock, ich will die Zahl gar nicht sehen


Wer täglich 4 Stunden am Handy verbringt, schaut im Jahr etwa zwei Monate lang ununterbrochen auf einen Bildschirm



Du bist unterwegs und dein Akku ist leer.

Freiheit
Scheiße, ich suche das nächste Ladekabel
Passiert nicht, habe immer eine Powerbank dabei
Doof, aber machste nix

Wie schnell antwortest du deinem engsten Whatsappkontakt?

Im Laufe des Tages
Im Laufe der Woche
Unter 5 min., wenn ich die Nachricht sehe
Innerhalb der ersten 2 Stunden

Der Gruppenchat mit deinen Besties explodiert: 124 neue Nachrichten.

Ich schaue kurz, ob es relevant ist
Kurz durchscrollen und einen Überblick verschaffen
Alles direkt lesen
Gruppe stummschalten


Wir berühren unser Smartphone durchschnittlich mehrere tausend Mal pro Tag.



Du siehst eine Nachricht, hast aber keine Energie zu antworten.

Ich antworte trotzdem
Ich verschiebe es bewusst
Kurz reagieren wenigstens
Antwort kommt irgendwann

Mit wie vielen Leuten hast du in den letzten 24h geschrieben?


Über 20
10 - 20
1 - 10
Keinen


Rund 71 % schauen innerhalb von 10 Minuten nach dem Aufstehen auf ihr Handy



Welche Nachricht stresst dich am meisten?

Dringende, Nachrichten mit dringendem Tonfall
Vorwurfsvolle, Nachrichten wegen spätem Antworten
Keine, ich fühle mich durch Nachrichten selten unter Druck gesetzt
Viele, mehrere unbeantwortete Nachrichten gleichzeitig

Ein Abend ohne Internet.



Nervig
Luxus
Katastrophe
Okay

Wie erreichbar bist du?

Für dich bedeutet Erreichbarkeit Nähe und Sicherheit. Du reagierst schnell und möchtest präsent sein. Dabei entsteht das Gefühl, ständig verfügbar sein zu müssen. Du darfst dir erlauben, nicht immer sofort antworten zu müssen.
Für dich bedeutet Erreichbarkeit Verbindung und Gewohnheit. Du möchtest auf dem Laufenden bleiben und schaust regelmäßig auf dein Handy. Gleichzeitig merkst du, wie schnell aus einem kurzen Blick viel Zeit wird.
Für dich bedeutet Erreichbarkeit ein Gleichgewicht zwischen Nähe und Abstand. Du möchtest verbunden bleiben, ohne ständig erreichbar sein zu müssen. Du suchst bewusst nach Momenten ohne Bildschirm und Kommunikation, auch wenn das nicht immer leichtfällt.
Für dich bedeutet Unerreichbarkeit Freiheit. Du kannst offline sein, ohne das Gefühl zu haben, etwas zu verpassen. Während andere jeder Benachrichtigung folgen, hältst du bewusst Abstand. Du hast dir die Ruhe bewahrt, nicht ständig reagieren zu müssen.
Jana Rienhardt Dalma Neldner
HAW Hamburg SoSe 2026
Strategies for techno refusal